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Nachrichten - Pikaso

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Normalspiel / Re: Wem gehört denn diese Frage?
« am: März 25, 2025, 07:06:39 Nachmittag »
Auf AA9 als Ko an 4 aus 10/9 heraus die 9 zu legen halte ich allerdings für mindestens zweischneidig!
Für Ko stehen bekanntlich die gewinnaussichten nicht allzu rosig - am ehesten hat man Siegchancen, wenn man mit Sp1 zusammenspielt, den sollte man sich also aus statistischen Gründen warm halten.
Aber ausgerechnet mit dem bahnt sich nun die Katastrophe an - nicht nur, daß Du im zweitlauf, der nun an Re geht die 10 der falschen Partei spenden musst (was in der Summe bereits 20 Augen ausmacht) Du animierst auch noch deinen Partner dazu, die Farbe, sobald wie möglich nachzuspielen - wodurch die Gegner noch billig ans Anspiel kommen.

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Normalspiel / Re: Wem gehört denn diese Frage?
« am: März 25, 2025, 06:58:25 Nachmittag »
Die ursprünglich Frage war wohl im weiteren Sinne, wann ein Nachspiel so eindeutig Ko zuzuordnen ist, daß zur Disposition stehen könnte, daß eine darauf folgende Frage Re gehört..
Wir sind also noch durchaus im Orbit! 👍
Man war sich einig, daß das in der vorgestellten Zugfolge nicht der Fall ist, die logische Folgefrage ist: Wann denn überhaupt?
Ein 19er sei eher ein Vielaugenstich, ein 15er komme eher dann vor, wenn Ko eben keinen Single in der Farbe hat, auch ein 22 sei keineswegs eindeutig…
Wenn es so schwer ist, zu definieren, was ein Wenigaugenstich ist, geschweige denn, sich allgemein darauf zu einigen wird das „Klauen“ des „Jus primae abfragis“ zwangsläufig Missverständnisse produzieren - oder aber nur an Tischen funktionieren, an denen man sich sehr gut kennt.

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Normalspiel / Re: Wem gehört denn diese Frage?
« am: März 22, 2025, 08:54:08 Nachmittag »
Was ist für euch eigentlich ein klarer „Wenigaugenstich“?
Ein 15er, klar. Ein 19er dann wohl auch noch?!
Der klarste Wenigaugenstich sollte aber ein 22er sein, auch wenn er mehr Augen hat als #2 und#3.
Denn bin ich selber Ko an 1 ist jetzt mein p bereits zwingend frei - und meistens der mit dem As.
Oder habe ich da einen Denkfehler?
Wenn nicht dürfte man einen 26er schon noch als Wenigaugenstich betrachten - denn nur einer von dreien (der mit dem K) könnte hier aktiv geschmiert haben.

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Normalspiel / Re: Doko-Frage?
« am: März 04, 2025, 06:09:00 Nachmittag »
Ja, Entschuldigung, ich habe bei der Hand etwas durcheinander gebracht… 🙄 (und noch ein Kreuz As gesehen.
Dennoch glaube ich nicht, daß mathematisch sowohl die K9 als auch die Gegenfrage korrekt sein können.
Es ist - wie ja weiter oben u. a. von Dir, bereits dargelegt wurde - in dieser Konstellation denkbar, daß Spieler2 das Blatt von Spieler1 überschätzt - vielleicht hatte der aber - etwas salopp gesagt - nur einfach keine Lust, sich zum dritten Mal an diesem Abend ein: „sry p, re vergessen“ aufzuhören.
Wenn man aus psychologischen Erwägungen/ Beobachtungen zur Überzeugung kommt, daß eine gute Chance besteht, die gegnerische Partei hier auf dem falschen Fuß zu erwischen, kann die Frage stellen, ich persönlich würde das niemandem krumm nehmen, auch wenn es krachend scheitert. ;)
Mathematische viel interessanter finde ich da die Frage, ob es sinnvoll ist, in dieser (oder vergleichbaren Konstellation) aufs ganze zu gehen und (ohne Zögern) die 10 zu legen, in der Hoffnung, daß der Partner eine chiance hat und man so d n vielleicht einzigen gewinnweg offenhält.
Was meint ihr? Gibt es dazu eine Entenregel?

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Normalspiel / Re: Doko-Frage?
« am: März 03, 2025, 01:01:01 Nachmittag »
Um sich an einen Strohhalm zu klammern und Doko- und evtl Gewinnchance zu erhalten, kann ich doch die 10 einfach auf gut Glück legen - ohne vorher zu fragen.
Da ich hier mit dem Rücken zur Wand stehe und ohnehin wohl kaum beide Kreuzvollen zum Partner bringen kann, würde ich das vermutlich so spielen, und ihr?
Insofern geht mMn die Rechnung nicht so ganz auf, daß die Frage nur einen Punkt kostet, denn - wie gesagt - den sonderpunkt kriegen wir auch dann, wenn ich etwas zocke und die 10 auf gut Glück lege - ein gegnerischer Doko ist ja ausgeschlossen.
Die Frage, ob sich die Frage lohnt, hat für mich tatsächlich zunächst mal nix mit Mathematik zu tun, sondern eher mit „Menschenkenntnis“: Ist mir Spieler1 als krasser Heizer bekannt und Spieler2 als einer, der gerne mal ungefragt riskante k9s raushaut, wird sich die Frage eher lohnen, als wenn mir beide bisher als ängstliche Defensivspieler aufgefallen sind!
Ist die Fragestellung allgemeingültig gemeint, d h, unter der Annahme, daß alle Beteiligten das theoretisch bestmögliche Doko spielen, dann halte ich die Abfrage tatsächlich für schwach - der teuere kreuzabstich sollte von der repartei seriöserweise miteinkalkuliert sein und unsere Gewinnchancen dürften weit von den erforderlichen 50% entfernt sein.

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