Das stimmt. Dennoch gilt bei vielen Dingen: "Zu xy% (=mehrheitlich) richtig".
Und wenn "Echt schlecht" bei "bedingungslos B" ist, dann hat das schon ne Tendenz.
Ich glaube du hast immer noch den Anspruch, dass jeder jede Situation in all seine Feinheiten und mit jeder gefallenen Karte und jedem Detail beurteilen kann. Das trifft aber auf die aller wenigsten Spieler zu. Die meisten brauchen erstmal eine gute Basisstrategie.
Da gibt es tausende (siehe "stonis 20 goldene Regeln" bspw) Und die helfen den Leuten, erstmal ne Grundidee vom Spiel zu entwickeln. Und wenn sie das 10.000 Mal gemacht haben, dann versteht man, wann man wo weshalb davon abweichen sollte.
So funktioniert lernen:
Vom Einfachen zum Komplexen.
Vom Allgemeinen zum Speziellen. (aber auch umgekehrt s.u.)
Mal abgesehen davon: Ich stelle hier drölftausend spezielle Hände zur Diskussion und komme alle Jubeljahre mal mit einem immer wiederkehrenden Problem daher. Da von "zwanghaft" zu sprechen hat für mich was von "zwanghaft etwas schlecht machen".
Kleiner Exkurs:
Vom Allgemeinen zum Speziellen (Deduktiv):
Vom Allgemeinen zum Speziellen (Deduktiv):
Vorgehen: Theorie/Regel → Hypothese → Beobachtung → Bestätigung.
Nutzen: Ideal, wenn bereits viel Wissen vorhanden ist und dieses auf einen Einzelfall angewendet oder überprüft werden soll.
Beispiel: "Alle Menschen sind sterblich" → "Sokrates ist ein Mensch" → "Sokrates ist sterblich".
Vom Speziellen zum Allgemeinen (Induktiv):
Vorgehen: Beobachtungen/Einzeldaten → Muster erkennen → Theorie/Regel bilden.
Nutzen: Gut geeignet, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und Theorien zu entwickeln.
Beispiel: "Sokrates, Platon und Aristoteles sind Menschen und sterblich" → "Alle Menschen sind sterblich".
Fazit:
Deduktion ist besser zur Überprüfung bestehender Theorien geeignet, während Induktion besser zur Entwicklung neuer Theorien dient.