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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von Smaug am September 02, 2026, 05:14:17 Nachmittag »
Leider kann man sich auf gar nix mehr verlassen.
Doch, auf deinen unerträglichen Zynismus, den du immer nur dann weglässt, wenn du direkt darauf angesprochen wirst.
Vielen Dank an Taifumerang für ihren/seinen wertvollen Beitrag!
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Normalspiel / Eine Frage...
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am September 02, 2026, 02:02:33 Nachmittag »
Ihr spielt im Ersten die Dulle auf. Euer Partner an 4 brüllt sofort Re.

Wenn ihr den Partner eine Frage stellen dürftet, welche wäre das und warum

A) "Hast du eine Pikdame?"

B) "Wie viel Trumpf hast du?"
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am September 02, 2026, 12:23:24 Nachmittag »
Ich habe es auch so gelernt, dass Dullenvorspiel die Pikdame oder Doppelherzdame mitbringt. Ich habe in den 80ern auch mal gelernt: "Re spielt Trumpf und Kontra schiebt Fehl!" Warum hat da eigentlich keiner gesagt: "Das machen wir mal weiter so, damit man sich drauf verlassen kann!"? Ach Stop! Diese Spieler gibt es ja. Nicht wenige glaube ich, wenn es um Trumpf geht. WC gehört meines Wissens aber nicht dazu.

Außerdem habe ich mal gelernt: "Kontra spielt zurück und Re schiebt weiter."

Auch "Kontra schmiert, wo Re sich ziert" wird nicht konsequent gespielt:

Manche schmieren an 2 invers, andere aus 3er Länge den Mittleren/Doppelten, die nächsten auf "25 sind fair" und wieder andere schmieren als Kontra auf A 10 10 nicht, weil möglicherweise schon zwei Leute geschmiert haben.

Leider kann man sich auf gar nix mehr verlassen.
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von Taifumerang am September 02, 2026, 09:55:36 Vormittag »
Und meine Meinung zum ursprünglichen Thema: Ich habe es auch so gelernt, dass Dulle vor die Blaue oder Doppel Herzdame voraussetzt. Die Mitspieler verlassen sich darauf und ein gutes Zusammenspiel funktioniert doch nur auf Vertrauensbasis. Auch wenn die Versuchung manchmal groß ist, sollte man, wenn man die Voraussetzungen für das Dullenvorspiel nicht erfüllt,  seine Hand diszipliniert auf andere Weise beschreiben.
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von Taifumerang am September 02, 2026, 07:47:35 Vormittag »
Ich bin neu in diesem mittlerweile sehr umfangreichen Thread und habe mich beim Lesen ehrlich gefragt, was hier eigentlich los ist.

Die Beiträge sind so lang und verzweigt, dass mir zwischendurch fast schwindlig geworden ist. Ich habe immer wieder den Faden verloren und wusste teilweise gar nicht mehr, was eigentlich noch zur Diskussion der Ausgangsfrage gehört und was schon wieder eine Nebenbaustelle ist.

Für mich wirkt es so, als würde die Diskussion längst nicht mehr nur um Doppelkopf gehen, sondern als gäbe es eine persönliche Ebene, die sofort mitschwingt, sobald bestimmte Personen schreiben.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Smaug und Klappspaten hier gereizt reagieren. Wenn man beim Lesen ständig auf kleine Spitzen, Seitenbemerkungen oder unterschwellige Kommentare stößt, die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben, fällt es schwer, sachlich zu bleiben.

Mir ist aufgefallen, dass manche Formulierungen eher wie persönliche Kommentare wirken als wie Beiträge zu einer Doko‑Analyse. Für jemanden, der neu dazukommt, ist es dadurch kaum möglich zu erkennen, worüber hier gerade wirklich diskutiert werden soll.

Ich möchte niemanden belehren — ich wollte nur sagen, dass ich die Reaktionen von Smaug und Klappspaten gut verstehen kann. Wenn man das Gefühl hat, ständig zwischen den Zeilen mitgemeint zu sein, ist es logisch, dass die Stimmung kippt.

Vielleicht wäre es für alle angenehmer, wenn wir versuchen, in diesem Forum wieder etwas näher am Thema zu bleiben. Nicht als Vorwurf, sondern einfach, damit die Diskussion nicht sofort wieder in diese persönliche Richtung abdriftet — und damit man als neuer Leser nicht ständig den Faden verliert oder irgendwann gar keine Lust mehr hat, sich zu beteiligen...
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Hochzeit / Re: Abwurf an 2 bei einer Hochzeit
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am September 01, 2026, 11:18:19 Nachmittag »
Zur Hochzeit an 2:

"Dulle antwortet auf Dulle." Für mich ist das logisch.

A)  Eine Dulle hat er m.E. ein klein wenig häufiger als die Schwarzkontrolle.

B) Hat er die Dulle, kommt er sicher ans Spiel und kann sein bestes Ass zuerst spielen. Ggf ist das auch HerzAss.

C) mit der Dulle ist das Spiel m.E. auch häufiger gewonnen.

D) ich vermute man trifft den Partner auch häufiger, wenn er schweigt. Trumpf scheidet ja jetzt definitiv aus. Bei der Frage auf Schwartzkontrolle nicht. (Was einen wieder zum direkten Re und einem möglichen Herz-Schub bringt).

E) mit mindestens 4 mal Zug kann ich das Spiel ggf über Trumpf lösen.

Aber ja: Es liegt sehr nah beieinander.

Und nochmal zum Abwurf an 2: Es optimiert die Punkteausbeute für BEIDE Parteien. Daher ist jeder gut damit beraten ihn zu machen und auch Trumpf nachzuspielen.

Stell dir einfach 100 Spiele hintereinander mit der gleichen Situation vor. 50 mal vertraut S2 auf Trumpf in Zweiten und wirft ab, 50 mal sticht er raus, weil er kein Vertrauen hat.

Was denkst du? Welcher der beiden Spieler wird in Variante Abwurf mehr Punkte machen, welcher Spieler in der Variante stechen?

Zitat
Wird in einem Normalspiel das 2. schwarze Ass ohne Ansage gespielt, ist das Kontra darauf mit Abwurf eine spekulative Spieltechnik oder eine Konvention?

Für mich ist das in erster Linie schlechtes Spiel. Ich kann das sagen, weil ich das früher zur Genüge selbst getan habe. Es gibt zu viele Blätter mit zwei schwarzen Assen, die kein Re "erlauben". Werde ich jetzt mit Kontra ab, hat der mit den zwei Stichen unzählige Möglichkeiten:

- Gegenfrage
- sich outen durch spielen der dritten Farbe
- Dulle aufspielen

Das rechnet sich nur bei Leuten, die zu 100% Re auf zwei schwarze Asse sagen. Die gibt es aber mE aus gutem Grund immer weniger.
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Hochzeit / Re: Abwurf an 2 bei einer Hochzeit
« Letzter Beitrag von Smaug am September 01, 2026, 09:58:20 Nachmittag »
Konventionen beruhen IMMER auf Logik und nicht auf Gewohnheiten oder Vereinbarungen.
Ich bin nicht sicher, dass das wirklich so ist. Spontan fallen mir mehrere Beispiele ein, bei denen die Aussage nicht zutrifft. Hier nur eins davon: Hz. an 2, Dulle kommt raus, dann Abfrage von Spieler 1. Die Mehrheit antwortet auf Dulle. Ich kenne Vereine, in denen das aber gespielt wird, wie eine Kontrafrage. Hast Du die beiden schwarzen Asse? Hier hat man entweder eine andere Logik oder sich anders vereinbart.
Ist der Abwurf an 2 überhaupt eine Konvention oder könnte man auch von einer Spieltechnik sprechen?
Wird in einem Normalspiel das 2. schwarze Ass ohne Ansage gespielt, ist das Kontra darauf mit Abwurf eine spekulative Spieltechnik oder eine Konvention?
Wie man das Kind auch nennt; Vertrauen verliert man sicher, wenn man Trumpf nicht nachspielt.
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Normalspiel / Re: Re vorab - welche Asse spielt man?
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am September 01, 2026, 08:19:27 Nachmittag »
Ich würde denken, dass sich eher Verbesserungen einschleichen als Verschlechterungen.

Ob man das Re vorab mit dem Blatt gibt oder nicht, ist glaube ich sehr wohl wichtig.

Denn du hast natürlich Recht: Gebe ich das Re vorab nur mit Stanzen, mit denen ich das Spiel über Trumpf lösen will, kommt man zu einem anderen Ergebnis.

Nochmals zu der Hand: Im anderen Threads haben sich die Antwortenden 1:1 zum Re vorab geäußert.

Es bringt schon ein paar Vorteile mit:

A) man erkennt schnell den p
B) man kommuniziert DD
C) p schiebt ohne Ass kein Fehl

Tempo ist mE egal. Mit dem Blaatt will ich eh nicht zur 90, s sei denn, der p ist ein Bär. Dann bringt die kommunizierte DD mE mehr als das nicht verlorene Tempo.

Ich sage nicht, dass man das geben muss, ich sehe aber schon ein paar Vorteile neben den Nachteilen.
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Normalspiel / Re: Re vorab - welche Asse spielt man?
« Letzter Beitrag von Momentchen am September 01, 2026, 02:24:50 Nachmittag »
Mit diesem Blatt würde ich halt eh kein Vorab-Re geben. Vorab-Re um ein herz as zu spielen? Deswegen ein Tempo verlieren?  Hier den Abwurf  *Pik_Zehn* mit re finde ich persönlich besser.

Doch darum geht es ja eigentlich gar nicht.

"Was ein gutes Ass ist, dachte ich mit meiner Ausführung geklärt zu haben."  -Ja, das hast du,. Es ist aber nur deine Ansicht eines guten Asses. Können andere auch etwas anders sehen.

"Der Spielplan sollte sein: "Das beste gemeinsame Ass sollte zuerst auf den Tisch!"

- Sollte der Spielplan so sein? Ist er denn so? Oder legen ihn manche halt einfach so aus? Ich finde , die Frage sollte sein: Fordere ich Trumpf mit dem Vorab-Re oder nicht? Ich denke schon, dass das immer so war und erst später die Verweigerung sich so eingeschlichen hat.

Das es auch von Vorteil sein kann, wenn ich ein gutes as spiele und es dann auch läuft, will ich nicht in Frage stellen. Trumpf nach und alles ist paletti.

Doch es gibt halt auch Nachteile, die ich aufgeführt habe. Nachteile, die mir nicht unbedingt gefallen und die das gewonnene Tempo nicht zwingend ausgleichen.

Für mich stellt sich hier lediglich die Frage, ob der Gewinn an Tempo den oben genannten Nachteilen so dermaßen überlegen ist.
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am September 01, 2026, 06:13:37 Vormittag »
Nachrechnen muss ich da nicht – Emotionen lassen sich ohnehin schwer in Nachkommastellen messen. Wenn es für dich hier nicht mehr passt, ist das völlig in Ordnung. Mach’s gut.

Zitat
hattest du mein Anliegen in wohl bekannter Manier durch ein eigenes Thema ersetzt und einfach unter den Tisch geschrieben.

P.S. ich kann mich nicht erinnern, etwas unter einen Tisch geschrieben zu haben. Nichtmal als Schüler.
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