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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 21, 2026, 11:53:43 Vormittag »
Ich möchte es keinem aufzwingen. Ich möchte es diskutieren. Wenn du es nicht diskutieren möchtest, musst du das nicht. Genauso wenig wie jeder andere. Wir können gerne sachlich und kritisch über Taktiken und Beispielblätter diskutieren – dafür ist das Forum da.

Der sarkastische Ton hilft der Diskussion aber nicht weiter. Ich nehme dein fachliches Bedenken zur Kenntnis.  Wenn du der Meinung bist, Doppelkopf ist strategisch gelöst und/oder Veränderungen dürfen nur durch die Besten stattfinden, dann ist das okay für mich. Ich habe aber in beiden Punkten eine andere Meinung.

Bzgl Domo habe ich immer wieder klar und deutlich gesagt, dass ich es gehört habe..Da ich weiß, dass viel geredet wird, habe ich sehr darauf geachtet es so und nicht anders ausgedrückt. Gehört hatte ich von der "Münster Dulle".

Im Eingang habe ich einen 9 Trümpfer gepostet, zuletzt einen 8 Trümpfer. Beide Blätter würden auf unterschiedliche Weise isoliert betrachtet vom Dullenaufspiel profitieren. Davon bin ich überzeugt.

Ich verstehe das Problem auch gar nicht. Glaubst du jemand liest hier und sagt "Ah... SchwillTiger spielt das, deshalb mache ich das jetzt auch, obwohl alle anderen sagen, dass das Scheiße ist!" und dadurch wird das Doppelkopfspiel in Deutschland schlechter? Das glaube ich nicht.

Und jetzt zurück zur eigentlichen Diskussion für diejenigen, die das möchten:

Bisher nehme ich als Gegenargumente mit:

Die Blaue wird erwartet

Weitere Argumente? Ich führe noch folgendeauf:

A) Aufgabe der Spielkontrolle
B) Partner spielt möglicherweise Trumpf zurück. Man selbst dann auch wieder (er könnte noch ein schlechtes Ass haben)

Zu A) warum kann man die Spielkontrolle im Zweiten aufgeben, im Erten aber noch nicht? Unterschied ist doch der eine Stich den man hat.

zu B) wäre das schlimm, wenn man bspw eine Trumpflänge von mind. 8 Mitbringen würde?


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Konventionen / Re: Stille Frage - Antwort?
« Letzter Beitrag von Manni Pulator am Juli 21, 2026, 08:14:54 Vormittag »
Ich zitiere WC: "Als noch lauffähig gelten schwarze Asse zu dritt"

Dann haben WC und ich eine unterschiedliche Auffassung von 'lauffähig' ...  ::)
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von Worstcase am Juli 21, 2026, 07:42:52 Vormittag »
Es ist wirklich unglaublich.....

Smaug hat die Situation wunderbar beschrieben. Genau das ist es, was hier passiert.

Wenn du die Meinung vertrittst, dass du ungedeckte Dullen im ersten aufspielen willst, DANN MACH ES DOCH EINFACH!!!! Die Verlässlichkeit basiert auf der erforderlichen Struktur. Die leere oder auch Ossidulle im zweiten ist ein gut spielbarer Kompromiss, der die Vorteile beider Seiten vereint.

Aber hör auf, den Leuten zwanghaft zu verkaufen, dass das der Best Move ist. Ich kenne keinen Top-Spieler in Deutschland, der ungedeckte Dullen im Ersten aufspielt. Aber vermutlich irren die sich alle und SchwillTiger revolutioniert das Spiel!!

In einem anderen Fred wurde diesbezüglich Domo ins Spiel gebracht. Er hat dazu nur herzlich gelacht und gebeten, ein Spiel raus zu suchen, in dem er dies macht.

Wenn ich mir das Eingangsblatt ansehen und mit der weiter unter aufgeführte Begründung abgleiche, lache ich mich kaputt. Ich zitiere: "Das häufigere Erreichen des Partners, um das Spiel überhaupt zu gewinnen ist mir wichtiger, ......"  und hole dann einen 9Trümpfer Re mit Dulle und zwei Zusatzdamen, sowie nur einem schwarzen Fehl als Beispiel ran.....
Da habe ich ein anderes Verständnis von den Spiel......



 

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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 21, 2026, 12:51:51 Vormittag »
Um auf deine Frage einzugehen (mir wirfst du an der Stelle meist das Kapern des Threads vor):

"So ein Problem hatte ich schon einmal. Ich glaube, der Dullenaufspieler saß von mir aus gesehen an 4 und es ging um eine 60-Frage. Er hatte mir mit seiner Blauen geantwortet. Die wollte ich jedoch gar nicht wissen sondern, ob meine Ass läuft. Das Ass wurde gestochen, die 60 waren kaputt.
War das nun mein Fehler oder sein Fehler oder dumm gelaufen?"

Das ist schwer zu sagen. Wobei sich mir hier drei Fragen stellen:

A) hättest du ggf besser Trumpf hin und her spielen sollen, um den Gegner mit 6 (?) mal Zug leer zu ziehen, bevor das Ass kommt?

B) war es ggf nur eine Matrosenfragen, um weitere Stärken anzuzeigen (wer hatte die 90 gesagt und sich die Kapitänsmütze aufgezogen?). Dieser Punkt wird auch sehr kontrovers diskutiert.

C) ... (Die Frage formuliere ich an anderer Stelle, sonst weichen wir hier zu stark vom Thema ab)


Aber dieses Beispiel ist durchaus wichtig für diesen Thread. Für mich ist es ein passendes Beispiel, dass es bei der kommunizierten Blauen durch Dullenaufspiel idR darum geht, verlässlich zu Tiefabsagen zu kommen. Mein Ziel ist es aber, ein Spiel erstmal überhaupt zu gewinnen. Das sehe ich mit dem Blatt

 *Herz_Zehn* *Kreuz_Dame* *Herz_Dame* *Karo_Dame* *Kreuz_Bube* *Pik_Bube* *Karo_Bube* *Karo_Ass* *Kreuz_Koenig* *Kreuz_Neun* *Pik_Koenig* *Herz_Neun* selbst mit Partnerdulle nicht als gegeben an.

Das ändert sich aber stark, wenn ich den Partner häufiger zu nur einem einzigen Ass bringe.

Ich kann mein Blatt nach dem Dullenaufspiel ja noch wunderbar beschreiben:

A) zügig spielen
B) zögern
C) selbst Re sagen
(D) Groß fragen. Das würde ich aber vermutlich meist vor dem Auspiel machen oder "Dulle mit Re" spielen)

Jetzt kann der Partner schon erahnen, wohin die Reise geht und ob er durch  *Herz_Dame* statt  *Pik_Dame* unbedingt seine Herz-Dame kommunizieren muss. Bei A) und B) ist das mE nicht nötig. Auf die insgesamt geringere Anzahl an A)-Blattern muss ich dann leider verzichten.

Ja, das ist ein Nachteil, den ich aber in Kauf nehmen würde dafür, dass ich insgesamt mehr Spiele gewinne (das ist meine Behauptung, die man durchaus kritisch beleuchten muss, denn schließlich schwächt man sein Blatt ja auch. Das macht man mit der Ossidulle aber auch).
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 21, 2026, 12:39:05 Vormittag »
Ich habe auch das Gefühl, dass wir immer noch aneinander vorbeireden.

Stellen wir uns vor, wir würden in einer Welt spielen, in der eine Reansage eine Dulle verspricht. Jetzt kommt einer und sagt "Ich gebe Res auch ohne Dulle!" Und alle anderen sagen: "Das kannst du nicht machen! Dann kann ich ja nicht mehr den Fux aufspielen, wenn ich selbst die Dulle habe, um dich ans Spiel zu bekommen! (Oder wenn der Resager an 2 sitzt). Verlässlichkeit ist im Doppelkopf das A und O!!!"

(und bevor jetzt kommt, das wäre ja totaler Schwachsinn: Bei einer stillen Frage hört man das oft genug: "Fragen ohne Dulle ist ein Vertrauensbruch!!")

Wer liegt jetzt falsch? Der, der gegen bestehende Konventionen verstößt (Vertrauensbruch) oder sollte man die Konvention überdenken?

Das Argument "Die Konvention ist scheiße!" ist für mich kein Argument. Genau so wenig aber auch: "Das ist halt so!". Man sollte schon sachlich diskutieren. Z.B. "wenn ich ohne Dulle keine Res sage, dann lasse ich zu viele Ansagen und damit Punkte liegen."

Und deshalb ist mein Argument mit der Ossidulle m.E. schon gültig: Man kam irgendwann drauf, dass die Konvention im ES für die Dulle im Zweiten zu eng sind. Zu groß ist der Nachteil, die spruchlose Dulle im Zweiten nicht häufiger aufspielen zu können.

Das gleiche Argument ziehe ich bei der Dulle im Ersten heran: Wird die Blaue nicht vorausgesetzt, kann ich sie häufiger spielen. Das häufigere Erreichen des Partners, um das Spiel überhaupt zu gewinnen ist mir wichtiger, als das enge Korsett, das zu verlässlichen Absagen führt.
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 21, 2026, 12:18:12 Vormittag »
"Am Ende des Tages muss ich mich aber für eine Spielweise entscheiden. Meine Dulle im Ersten kann nicht heute die Blaue versprechen und Morgen wieder nicht."

Darf ich dann nochmal fragen, was dein Argument ist, warum die Blaue im Blatt sein soll? Wenn ich richtig verstanden habe, ist es die Verlässlichkeit. Und warum ist es genau die Pikdame und nicht Farbfreiheit oder mindestens 8 Trumpf oder eine andere Stärke?

Mir geht es am Ende auch nur um verlässliche Konzepte. Wir haben da offenbar unterschiedliche Ansätze, was die Stärke des Blattes angeht. Das ist auch völlig okay. Mit ist es wichtig, die extrem scharfe Waffe des Dullenaufspiels möglichst häufig zu bringen, dir geht es vermutlich darum, dass das Blatt dadurch nicht geschwächt werden darf. Ich nehme diese Schwächung eben gerne hin, da ich den Vorteil (Partner erreichen) für wichtiger erachte. Das Argument der Verlässlichkeit sticht für mich nicht. Dann könnte man argumentieren: "Für ein Dullenaufspiel sind außerdem noch die Punkte x,y,z erforderlich!", die du auch nicht erfüllst (bspw 2 Pikdamen,oder mind 4 Damen oder mindestens 8 Trumpf, oder oder oder)

Wir müssen uns nicht in allen Punkten einig sein, auf gegenseitiges persönliches hochschaukeln habe ich aber keinen Bock mehr.
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von Smaug am Juli 20, 2026, 06:59:19 Nachmittag »
Würde ein(e) Andere(r) schreiben:
"Du liest meine Beiträge nicht richtig" oder
"...und auch im 2. Punkt hast du nicht richtig gelesen" oder
"...ich verstehe nicht, was daran so schwer zu verstehen ist"
"...versuche doch mal sachlich zu argumentieren" oder noch besser
"...deine Argumente sind ungültig"
dann wäre die Kacke wieder am Dampfen und du würdest um dich schlagen.
ICH HABE EIN ARGUMENT GEBRACHT UND HABE ES DURCH EIN PRAKTISCHES BEISPIEL UNTERMAUERT!! ZUMINDEST WAR ES AUS MEINER SICHT NICHTS ANDERES ALS EIN ARGUMENT!!
Anlehnend an Klappspatens aus meiner Sicht völlig berechtigte Frage hatte auch ich eine Frage gestellt: War es mein Fehler oder war es der Fehler meines Partners, dass unser Spiel so in die Hose ging? Aber jedesmal wenn eine Frage nicht zu dem passt, was du hören möchtest, übergehst du sie einfach!
NEIN, wir können uns nicht darauf einigen, dass eine Diskussion fruchtbarer wird, wenn man deine Position unkritisch übernimmt, denn darauf soll es ja immer hinauslaufen!
Darüber hinaus manipulierst du zum wiederholten Male, wenn du unterstellst, dass hier keiner außer dir selbst ein Argument hat und sich alle anderen "nur" auf das ES berufen können! Das schreibst du hier doch seit Monaten, ohne dass außer dir selbst, der das immer wieder anführt, sich irgendwer hinter dem ES versteckt hat oder die 2 Buchstaben nur erwähnt hat.
Diese Masche ist genauso irregulär und manipulativ wie diese völlig unzulässigen Vergleiche mit der Ossidulle! Das Jahr 1997 habe ich nur deshalb erwähnt, weil du es selbst bist, der ständig propagiert, dass meine Trainer oder langjährige Bundesligaspieler oder irgendwelche Ikonen ihr veraltetes Wissen aus dem Jahr 1997 beziehen, damit du herausstellen kannst, dass du 29 Jahre voraus bist.
Mir vor den Kopf zu knallen, dass mein Argument nicht sachlich ist, ja sogar unzulässig, obwohl mit einem Praxisbeispiel untermauert, IST ARROGANT, ÜBERHEBLICH UND ANMAßEND!!!!
Und wenn dann ein Worstcase kommt und dir das unter die Nase reibt, ist er wieder der, der mit dem "beleidigen" angefangen hat, weil dir deine KI bestätigt, dass der Gebrauch dieser Adjektive "unsachlich" ist. Auch das ist eine deiner manipulativen Maschen, dich gleich mal als überlegene moralische Instanz hinzustellen und den Anderen zum bösen Buben zu erklären, weil die KI deine Überheblichkeit nicht lesen kann. OHNE dieses vor Arroganz nur so triefende Abbügeln und Kleinmachen von Argumenten, die dir nicht in den Kram passen, würde hier Niemand (!) diese Sprache gebrauchen.
Mit genau dieser dir eigenen manipulativen Art, hast du hier deine Scharmützel mit diversen Leuten begonnen. Gefallen dir die Gegenargumente nicht, wenn wird es so dargestellt, dass das, was ein(e) Andere(r) schreibt, gar kein Argument ist. Oder dass es unzulässig ist. Grund dafür wäre dann, dass der Andere nur das Schlechte sucht und den Haken finden will. Und dass es nur darum geht, deine innovativen Ideen schlecht zu reden. Genau darum geht es aber nicht!
Ich sehe deine Argumente und ich denke, ich kann sie verstehen. Am Ende des Tages muss ich mich aber für eine Spielweise entscheiden. Meine Dulle im Ersten kann nicht heute die Blaue versprechen und Morgen wieder nicht. Mein Zögern kann nicht heute Kontra sein und Morgen wieder Re. Meine Abfrage kann nicht heute auf die Blaue gehen und Morgen wieder auf einen Asslauf. Ich kann nicht heute Verlässlichkeit einfordern und Morgen zu meinem Vorteil eine Konvention zu meinem momentanen Nutzen verbiegen.
Usw.

Wenn du deine angeblich viel wichtigeren anderen 8 Hobbys oder Lebensinhalte mit dem selben Eifer betreibst, frage ich mich, wann du kackst, schläfst, pisst oder isst.



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Konventionen / Re: Antwort an 2
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 20, 2026, 11:19:04 Vormittag »
Mir stellen sich hier viele Fragen:

1. 4 Personen haben ihre Meinung kund getan, aber nur 3 haben abgestimmt. Liegt das an den eingestellten Händen?

2. Gibt es jemanden, der bereit ist, seine Meinung zu ändern? Falls nein, braucht man ja auch nicht diskutieren.

3. Sind wir uns einig, dass A) und B) meistens verloren ist, wenn wir nicht antworten? (Ausnahme: Partner macht 121 alleine)? Ich rechne nämlich bei nicht-Antwort immer mit Herz-Schub.

4. Muss bzgl der "Lauffähigkeit" unterschieden werden, ob wir an 2 (mit Schwartzkontrolle) oder an 3/4 (mit Dulle plus Ass) antworten?

5. @WC: bezieht sich die mangelhafte Lauffähigkeit auf beide Asse oder wäre schon  :kreuz: zu viert und  :pik: zu zweit möglicherweise zu wenig?
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Konventionen / Re: Stille Frage - Antwort?
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 20, 2026, 10:59:34 Vormittag »
Ich zitiere WC: "Als noch lauffähig gelten schwarze Asse zu dritt"
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Konventionen / Re: Antwort an 2
« Letzter Beitrag von Manni Pulator am Juli 20, 2026, 09:58:32 Vormittag »
Außer mit A) antworte ich.
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