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Turniere / Re: Freizeitturnier in Bad Soden am Taunus
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 07, 2026, 02:50:44 Vormittag »
Ich halte fest:

1. Klappspaten hat angefangen zu provoziere bzw die Sachebene zu verlassen

Dies trifft leider nicht nur auf diesen, sondern mE auf ALLE Themen zu. Andersrum kann es schlecht sein, da er ja keine Themen eröffnet, auf die ich reagieren könnte.

2. Du hast den einen Thread gefunden, in dem die KI mich als Täter herausstellt, nachdem du eine Vermutung ergänzt hast? Das ist bei geschätzten 100 Themen keine zu verachtende Leistung.

Ich habe bewusst darauf verzichtet, die Ergebnisse der KI zu posten. Nur der, den es interessiert wird es lesen und der kann es selbst eingeben. Dann wird mir auch keine falsche Fragestellung an die KI unterstellt oder Beeinflussung, wie ich es dir unterstell: "Zieht man in Betracht, dass die "Eingangsspitzen" gegen Klappspaten kein Zufall waren, kehrt sich das ganze Bild drastisch um und lässt die KI ein planvolles Vorgehen vermuten"

. Außerdem will ich das Thema durch ignorieren seiner Beiträge endlich Mal ad Acta legen. Gelingt mir sehr gut. Keine Ahnung, ob das bei Klappspaten auch der Fall ist, ist mir aber wie gesagt auch Wayne. Ich kann ja nur gewinnen: Entweder er hört auf (Ziel erreicht) oder er entlarvt sich mit weiteren Provokationen selbst.

Wenn du der Meinung bist, Klappspaten ist das Opfer und ich bin der Täter, dann ist das so. Ich werde dich offensichtlich nicht vom Gegenteil überzeugen können.

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Turniere / Re: Freizeitturnier in Bad Soden am Taunus
« Letzter Beitrag von EunomiaIII am Juli 07, 2026, 01:33:04 Vormittag »
Wenn man die KI zu diesem Thread hier befragt bekommt man nach 20 Sekunden das Ergebnis, dass Klappspaten als Erster die Sachebene verlassen hat.
Bittet man die KI, den Text von vorne zu analysieren und die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass das vermeintliche "Motto" des Turniers ausschließlich ins Spiel gebracht wurde, um gegen 2 Personen zu sticheln, bietet sich ein gänzlich anderes Bild:
Gutmensch fängt an zu provozieren und Schwilltiger setzt mit seinem "Motto" nach.
Klappspaten erkundigt sich nach dem angeblichen Motto und wird daraufhin von SchwillTiger massiv beleidigt.
Der ganze Text ist hochinteressant und arbeitet eine offenbar gezielt angewandte Methode SchwillTigers heraus, um sein Gegenüber zu diskreditieren. Dass dabei fast immer ein "Dritter" mit ins Boot geholt wird, um eine Mehrheit gegen "das Opfer" zu suggerieren, hat das Ziel Außenstehende zu manipulieren und ist kein Zufall.
Der ganze letzte Absatz von unserem Schwill ist offenbar selbst von einer KI inspiriert und dient dem Zweck, eine klassische Täter-Oper-Umkehr zu begehen. Eine KI nimmt diesen Text als Ausgangsbasis für seine Erstanalyse stellt sie fest, dass SchwillTiger alles richtig gemacht hat und unsachlichen Angriffen von Klappspaten ausgesetzt war.
Zieht man in Betracht, dass die "Eingangsspitzen" gegen Klappspaten kein Zufall waren, kehrt sich das ganze Bild drastisch um und lässt die KI ein planvolles Vorgehen vermuten.

Warum hat der Gutmensch auf die Frage von Smaug eigentlich keine Antwort gefunden?

Ich wiederhole das Zitat von Gutmensch:
"Spaten trägt mal wieder nix zur Sache bei...stattdessen wieder nur das übliche Gestichel gegen eine bestimmte Person."

Kurze Erinnerung, wie unter anderem ihr meine Frau hier rausgemobbt habt: Ihr Frage im Forum:

Die so genannte Spielpaaranalyse auf Online-Doppelkopf.com soll es erschweren, dass durch Absprachen oder Kartenverrat (oder sonstwie) Spiele manipuliert werden. Haben 2 SpielerInnen eine gewisse Anzahl an Spielen an einem Tisch bestritten, wird ermittelt, ob eine der beiden SpielerInnen einen ungewöhnlich guten- oder schlechten Score erzielt hat. Dabei ist es wohl unerheblich, ob sie der gleichen Partei angehört haben. Ist dies der Fall, dürfen die Beiden vorläufig keine Spiele mehr zusammen bestreiten.
Dies kann durchaus dazu führen, dass man gar nicht mehr spielen kann, z. B., wenn in der betreffenden Ligaklasse gerade nur ein Tisch bespielt wird.
Inhaltlich ist der Nutzen der "Analyse" umstritten. Einige behaupten, sie hätte gar keine Wirkung. Andere meinen, sie sei besser als nix, zumal es keine Moderatoren mehr gebe, die sich Spielprotokolle anschauen.
Eine Mehrheit dürfte davon schon betroffen gewesen sein und ist plötzlich "vom Tisch geflogen".
Wie ist Eure Meinung? Abschaffen oder beibehalten?

Gutmensch
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Re: Spielpaarnanalyse auf OD
« Antwort #1 am: Februar 05, 2026, 09:35:26 Vormittag »
Zitat
Zur eigentlichen Frage kann ich nix sagen, da ich nicht bei OD spiele.
Mein höfliches Naturell gebietet mir allerdings, trotzdem zu antworten - nicht zuletzt auch, um den Vorwurf einer Pärchenbildung zugunsten des Tigers zu entkräften ;)
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SchwillTiger
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Re: Spielpaarnanalyse auf OD
« Antwort #2 am: Februar 05, 2026, 10:16:54 Vormittag »
Zitat
Edit sagt: Sehe ich auch so. Es geht um nix. Wir wollen einfach nur spielen. Wenn einer mit betrügen glücklich wird, dann soll es so sein.

« Letzte Änderung: Februar 06, 2026, 05:43:35 Vormittag von SchwillTiger »
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Re: Spielpaarnanalyse auf OD
« Antwort #3 am: Februar 05, 2026, 11:13:06 Vormittag »
Zitat
Ein abschließendes Urteil darüber überlasse ich anderen ...
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Re: Spielpaarnanalyse auf OD
« Antwort #4 am: Februar 05, 2026, 03:30:43 Nachmittag »
Zitat
Ich war letzten Monat davon betroffen und finde das ganze Schwachsinnig. :( Haben ganz normal  ein paar Spiele gespielt. Die waren in keinster Weise auffällig bzw. ungewöhnlich. Beide hatten wir so um die 200 Spiele und lagen normal in den Punkten. Allerdings kenne wir uns von privaten Tischen die einmal pro Woche eine Liste spielen. Es erfolgt ja auch keine Erklärung warum und weshalb gesperrt wird. Hier geht es nur um Ruhm und Ehre und keine Dollars. Wer hier betrügen will findet andere Wege. Abschaffen
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Eunomia
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Re: Spielpaarnanalyse auf OD
« Antwort #5 am: Februar 06, 2026, 01:37:23 Vormittag »
Zitat
Danke Pirne!
Mit den Spielen an den offenen Tischen hat das m. W. gar nix zu tun.
Bin voll dabei: Unsinnig, undurchsichtig, abschaffen.
Wie gut, dass die anderen Kommentare nicht von mir kamen...
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SchwillTiger
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Re: Spielpaarnanalyse auf OD
« Antwort #6 am: Februar 06, 2026, 05:42:18 Vormittag »
Zitat
Ah okay... Jetzt habe ich verstanden. Ich habe meinen Kommentar angepasst.

Sie hatte die ganze Zeit fast nicht eine einzige vernünftige Antwort von euch bekommen. Pirne war der Einzige, der überhaupt auf ihr Thema eingegangen war, während ihr da einen völlig unsinnigen Quatsch reinschreibt, mit dem einzigen Ziel zu provozieren. Kommt eine Spitze zurück, ist SchwillTiger wieder das bedauernswerte Opfer.
Dann kommt z. B.: Deine Beiträge sind toxisch, du bist mir unsymphatisch, du bist keine 5 Minuten Lebenszeit wert, du bist ein Hund, du hast angefangen, du hast mich als Wald-und Wiesenspieler bezeichnet, ich könne deine posts nicht lesen, usw.usw.
Ob Worstcase, Klappspaten, Eunomia...egal wer. Es wird immer so gedreht, dass ein Anderer angefangen hat, nur weil dir seine Meinung nicht passt.
Als Krönung wurde meine Frau dann vom Schwill(!)Tiger in die BDSM-Szene gerückt, weil er meinte anstelle der griechischen Göttin etwas anderes in ihre Namensgebung hineininterpretieren zu können. Einziges Ziel mal wieder die Ablenkung von seinem "CrSteiffen", den er natürlich nur so gewählt hat, weil er ein Musikfreund ist.
Um die Frage aus dem Thread zu beantworten der eilig geschlossen wurde, weil du mir unterstellt hattest, dass das lediglich meiner Fantasie entspricht, wenn ich mir bei dem Namen etwas anderes vorstelle als einen Musiker (so sinngemäß).
Keineswegs. Ich dachte mir nur, dass es da einer sehr nötig haben muss, auf sich aufmerksam zu machen.
Aber dann hatte ich gesehen, was der Herr Steiffen geschrieben hatte. Da war klar, welch Geistes Kind hier unterwegs ist.

"Wie ich an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer gesehen habe, macht Klappspaten immer noch weiter..."

Ich hatte gerade mal nachgesehen, wann die überhaupt das letzte Mal was geschrieben hatte. Das war am 03.07. die Frage, wie du darauf kommst, dass sie das Forum schließen lassen will und mit wem sie deiner Ansicht nach verlobt sein soll. War die Frage unberechtigt?
Wenn ich dann anmerke, dass da schon wieder so ein Blödsinn steht, googelst du als Nächstes, was EunomiaIII bedeutet und saugst dir wieder irgendeinen Schwachsinn aus den Fingern?
Beantworte doch mal eine konkrete Frage, wenn du meinst, hier ein Exclusivrecht zu haben, so einen "toxischen und sinnlosen Mist" von dir zu geben. Um Himmels Willen: Was würde passieren, ein Anderer würde das zu dir sagen?
Beginnt dann deine nächste Hexenjagd?




 

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Sonstiges / Re: Was machen Topspieler besser als man selbst?
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 07, 2026, 01:20:55 Vormittag »
Die von OD: im Profil unter "aggregierte Daten" sowie im Spielerprofil selbst

Die vom Fuchstreff im Spielerprofil

Dann habe ich mir noch meine eigene, kleine Datenbank angelegt.
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Sonstiges / Re: Was machen Topspieler besser als man selbst?
« Letzter Beitrag von Smaug am Juli 06, 2026, 10:09:07 Nachmittag »
Welche bzw. wie viele Datenbanken gibt es und wo kann man die finden?
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Konventionen / Hochzeit an 2. Nächste Konvention: Vorab-Re
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 06, 2026, 05:36:00 Nachmittag »
Das hat ja super geklappt mit der Umfrage und der Bitte, keine Diskussion anzufangen. Gleich nochmal:

Wieder Hochzeit an 2:

1.  *Pik_Ass* X X X
2. Re von der Braut an 2
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Normalspiel / Re: Trumpf als kontra – ohne zu fragen
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 06, 2026, 05:24:07 Nachmittag »
2 von 3 haben geanwortet:

Einer zögert mit beiden Blättern und spielt mit beiden Blättern Herzass. Bei B) überlegt er, nur im Ersten zu zögern (un keine Antwort von "nur Kreuzass" zu bekommen)

Der andere spielt beide Blätter ohne Zögern und beides Male Herzass. Er ist von der Fraktion "Trumpf ohne Zögern= Re-Bekenntnis"
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Normalspiel / Re: Trumpf als kontra – ohne zu fragen
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 06, 2026, 03:08:46 Nachmittag »
Also ich weiß nicht wieso. Ich bin froh, wenn das Ass von mir und nicht vom Gegner kommt.

Spiele ich das Ass (oder erst Recht klein) auf, mein Partner sticht mit Fux, Überstich 🤮 Mit dem Blatt kann man das ggf verkraften, weil man eh keine Dulle zur Fuchsrettung hat. Aber da ein Prinzip draus zu machen... Ich weiß nicht. Wo ist WC, der immer nach individuellen Lösungen sucht und Verallgemeinerungen nicht mag?

Ich frage mal nach bei meinen Quellen.  Frag du dich Mal deinen Topspieler.

Einen Tod muss man mE sterben. Ich spiele dann am liebsten mein Blatt. Ich finde die Leute sollten auch mal lernen, dass wenn man alle 1000 Spiele etwas anders macht, dass man einem immer noch vertrauen kann, wenn man insgesamt ein Spieler ist, der sich bei seinem Spiel etwas denkt. Ich kündigen auch keine 40jährige Freundschaft, weil mein Kumpel mich einmal versetzt oder im Stich lässt.

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Normalspiel / Re: Trumpf als kontra – ohne zu fragen
« Letzter Beitrag von idaad am Juli 06, 2026, 06:55:00 Vormittag »
'Was macht denn dein angesprener Spieler mit dem Blatt? Fragen, Herzass oder Herz unterspielen?'

Es war damals nicht dieses Blatt mit 4 Herzen - ich weiß nicht mehr genau welche (vergleichbare) Konstellation.

Allerdings hab ich von ihm auch gelernt: Nicht lauffähiges Ass nicht aufspielen solange Partnerschaft nicht geklärt. Wohl auch eine Sache des Vertrauens. Also wohl klein herz.
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Sonstiges / Was machen Topspieler besser als man selbst?
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 06, 2026, 03:48:40 Vormittag »
Mit dieser Frage beschäftige ich mich seit Tag 1. Ich habe immer schon versucht, von den Besten zu lernen. Dazu haben mir vor allem die Datenbanken geholfen:

Solofrequenz
Erfüllung von Absagen
Ansagefrequenz
Gewinnquote
Punkte als Re
Punkte als Kontra

Viele Dinge geben die Datenbanken aber leider nicht her:

Sieg-Quote Re-Kontra-Spiele
Frequenz Bildersolo mit nur 3 Trumpf
Häufigkeit "Aufspiel Ass mit Re"
Häufigkeit Trumpfaufspiel ohne Aktion
Gewinnquote Spiele ohne Ansage
usw.

Außerdem haben mir natürlich sehr die Foren geholfen. RUs, WC, Silberfuchs, Ossi und Tront sind hier in erster Linie zu nennen, von denen ich sehr viel gelernt habe.

Welche Erkenntnis habe ich bisher gewonnen? Im Endeffekt machen sie alles besser. Aber jeder einzelne Punkt ändert nur ein klein bisschen. Unterschiede gibt es auch zwischen den Topspielern, also ist es manchmal eben doch nur eine Frage der Spielphilosophie? Ich denke nicht. Ich denke es gibt ein Optimum, aber der Effekt auf die Winrate ist eben marginal, wenn man ein gewisses Niveau erreicht hat.

"Doppelkopf ist ein Kartenmerkspiel" hat WC früher immer gesagt. Das ist sicherlich richtig, wenn man ein gewisses Niveau erreicht hat. Wir haben bei uns im Verein eine Gedächtnisweltmeisterin. Sie ist aber nicht die Beste im Verein. Also Karten merken alleine reicht auch nicht.

Über zwei Ecken habe ich gehört, dass ein Topspieler meinte: "Die Allerbesten machen nicht großartig Anderes und nicht alles was sie anders machen ist besser .Sie unterscheidet eine Sache immens: Sie machen keine groben Schnitzer!"

Ich bin davon überzeugt, dass alles richtig ist. Mein Fahrplan war folgender:

1. Spielplan, grobe Strategie (Dullenvorspiel, Partner nicht stechen, keine Asse schmieren etc.)
2. Wichtige Karten merken (ca 10, welche auch immer)
3. Strategie ausbauen (Zögern, Gabel aufbauen, geschickte Farbnachspiele)
4. Unterschiede zwischen Topspielern und mir feststellen (insbesondere Solo Auswahl, Ansage Frequenz, letzte(n) Stich(e) machen (Gabel)) und abstellen
5. Mehr Karten merken (bis zu 25)
6. Strategie Feinschliff (Charly machen und töten, Dokos verhindern)
7. Flüchtigkeitsfehler abstellen
...

Das ist bestimmt nicht der beste Fahrplan. Ich denke da muss jeder irgendwie auch seinen eigenen Weg finden.  Auch anhand seiner Fähigkeiten und Vorlieben. Sicherlich gab es auch Zwischenschritte.

Aber lässt man bestimmte Schritte aus, wird es glaube ich für die meisten sehr schwer, ein bestimmtes Niveau zu erreichen. Ein Punkt, der bei mir noch wirklich keinerlei Beachtung gefunden hat: Augen zählen. Da ist für mich sicherlich auch noch was zu holen. In meinen Augen wird dieser Punkt von Anfängern überschätzt. Blöd gesagt: "Wenn ich das Maximum aus meinem Blatt raushole, dann brauche ich auch nicht mitzuzählen." (Ist nur bedingt richtig, da es keinen Unterschied macht, ob ich 60 oder 89 Augen mache. Dann lieber 60 und den Charly töten).

Ich bin aber auch davon überzeugt: Eine Kopie ist nie so gut wie das Original. Wenn ich besser werden will, muss ich Dinge anders machen. Nicht alles, aber da wo man eben noch Potential sieht. Und ich bin überzeugt: Das gibt es
Kaum ein Spiel  ist mathematisch gelöst. Ein Spiel mit 4 Spielern, 48 Karten und ohne Aussicht auf finanziellen Erfolg, wenn man es denn lösen würde, schon mal gar nicht. Diese Ansicht hat rein gar nichts mit Arroganz zu tun, sondern beruht allein auf meinem Interesse an dem Spiel und meinem Ehrgeiz, besser zu werden, was mir Jahr für Jahr gelingt.

Und dass Verbesserungen nur von oben stattfinden dürfen (Top-Down), finde ich weder in Betrieben noch beim Doppelkopf richtig. Bottom-Up Vorschläge sollten zumindest geprüft und nicht im Keim erstickt werden.

Die Doppelkopfszene kam mir immer schon sehr hierarchisch vor. Wer etwas galt könnte sich alles erlauben. Sowohl bei seinen taktischen Entscheidungen als auch was das Zwischenmenschliche live am Tisch anging. Mein Ziel ist es immer noch, zu den Besten dazu zu gehören. Auch wenn es mir außer mir selbst keiner zutraut. Mein jetziges Niveau haben mir früher auch nur wenige zugetraut.
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 06, 2026, 03:21:18 Vormittag »
Und bevor hier ein falsches Bild entsteht:

Ich habe auf OD 40.000 Spiele gemacht. Beim Fuchstreff 26.000 und Live geschätzte 6.000. In diesen 72.000 Spielen habe ich vielleicht 20 mal die Dulle ohne Blaue vorgespielt, weil ich weiß, dass sie vorausgesetzt wird. Es ist also nicht so, dass ich zu 100% überzeugt bin und mit Biegen und Brechen jeden missionieren will, auch wenn mir das hier immer unterstellt wird.

Überhaupt finde ich eine Diskussion viel fruchtbarer, wenn man sich erstmal die Gemeinsamkeiten anschaut, anstatt auf den Differenzen rumzureiten.

Können wir uns hierauf einigen?

A) Das ES ist nicht die absolute Wahrheit. Es gab Entwicklungen, die angenommen wurden (Stille Frage, Dulle um Zweiten)

B) Die Dulle in Zweiten ist auch ohne Blaue und Doppelherzdane spielbar

C) Es gibt Topspieler, die die Dulle im Ersten auch ohne Blaue spielen.

Wenn A) richtig ist, wie gut ist das Argument "steht so im ES" noch? Das ES hat sehr gute mathematische Berechnungen angestellt. In anderen Bereichen wird nur vermutet, wieder in anderen Bereichen existierte die Möglichkeit der stillen Frage (und andere Weiterentwicklungen) noch nicht. Dies veränderte das Spiel aber so sehr, dass manches an Gültigkeit verliert.

B) Wenn die Blaue bei der Ossidulle nicht notwendig ist, warum ist sie im Westen ZWINGEND nötig? Das Argument "weil der Partner sie voraussetzt" galt früher auch für die Ossidulle. Dennoch hat sie sich durchgesetzt.
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