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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 06, 2026, 01:25:55 Vormittag »
Du liest meine Beiträge nicht richtig. Das eine ist nicht meine Meinung, sondern das ist die Bedingung unter der ich das betrachten möchte. Alles andere macht für eine Diskussion einfach keinen Sinn. Ich verstehe nicht was daran so schwer zu verstehen ist. Wenn ich von falschen Bedingungen ausgehe (und ich sage NICHT, dass sie falsch sind), kann ich nicht zu richtigen Lösungen kommen. Desshalb muss ich mich erstmal von allen Bedingungen lösen. Wenn ich hinterher dazu komme, dass die jetzigen Bedingungen gut und richtig sind, dann ist das für mich in Ordnung. Aber eine Diskussion über Dinge, die in ES stehen mit der Bedingung, dass alles was im ES steht richtig ist, ist sinnlos.

Beispiel: Als die Menschheit an das geozentrische Weltbild glaubte, haben sie alle Phänomene passen dazu erklärt.Damals war die Mathematik des geozentrischen Weltbilds (Ptolemäus) extrem ausgeklügelt. Wenn man also einen Planeten mit einer neuen Theorie berechnen wollte, musste das Ergebnis nach den alten Regeln "falsch" sein. Zu den richtigen Erkenntnissen kam man erst, als man sich davon löste.

Und nochmal: Ich sage NICHT: "Ihr seid alle blöd, weil ihr an das falsche glaubt!" Ich sage nur, wir haben hier ein Paradigmen-Paradoxon. Wenn Apple sich immer an die Bedingungen von MS-DOS gehalten hätte, hätten wir heute keine Smartphones. Und nochmal: Ich bin nicht Steve Jobs. Ich will mir auch kein Denkmal setzen (auch wenn mir das hier immer wieder einige nachsagen. Dadurch wird es nicht richtiger. Dafür ist mir wie gesagt Doppelkopf nicht wichtig genug). Ich möchte einfach nur überprüfen, ob das was heute gespielt ist das Bestmögliche ist. Und dazu MUSS man "Out of the box" denken (ich hasse diesen Begriff).

Und auch im zweiten Punkt hast du nicht richtig gelesen. Denn genau dein Beispiel habe ich auch aufgeführt: "Denn nochmal: Bei der Dulle im Zweitens erwartet auch keiner mehr die Blaue, obwohl sie im ES gefordert wird."

Es gibt also diese Änderungen. Und ich meine gehört zu haben, dass die Widerstände damals auch nicht klein waren.Das wirst du besser Wissen als ich, weil das vor meiner Zeit war.

Wenn ich sage: "Gutes bleibt!", dann meine ich genau so "Schlechtes verschwindet wieder." Was Gut und was Schlecht ist wird sich zeigen. Das meine ich absolut neutral auch auf meine Ideen/Überlegungen bezogen.

Was an Unwissenheit "Arroganz, überheblich und anmaßend" ist, das musst du mir mal erklären. Als ich angefangen habe mit Doppelkopf, habe ich Dullenaufspiele im Ersten ohne Blaue nie gesehen.

Im Fuchstreff kam der Begriff "Lappendulle", für eine Dulle mit  *Herz_Dame* *Karo_Dame* statt  *Herz_Dame* *Herz_Dame*.

Nach meinen Informationen hat sich neuerdings (das ist aber wirklich gefährliches Halbwissen) in Münster rund um Domo das Dullenaufspiel ohne Pikdame etabliert. Du darfst mich gerne korrigieren, wenn ich falsch liege. Beleidigungen gehören hier mMn aber nicht hin.

Aber vielleicht diskutiert man lieber sachlich und exemplarisch anhand des obigen Blattes?
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Normalspiel / Re: Trumpf als kontra – ohne zu fragen
« Letzter Beitrag von idaad am Juli 05, 2026, 09:08:02 Nachmittag »
Mir ging's vor allem um B und da hab ich schon damals geantwortet

K)   eigentlich auch ja

Mal davon abgesehen: Grundsätzlich sollte man immer bereit sein auch Spielzüge/-ideen in Frage zu stellen und zu überdenken. Auch wenn man sich schwer damit tut. Vor allem dann wenn man sieht, dass derjenige der anders denkt/spielt extrem erfolgreich ist.
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Normalspiel / Re: Beispiel für Dullenaufspiel ohne Blaue
« Letzter Beitrag von Worstcase am Juli 05, 2026, 07:03:49 Nachmittag »
"Es geht ja darum, dass wir uns in einer Welt befinden, in der die Blaue nicht vorausgesetzt wird."

Das ist deine Meinung.

"Ich bin sicher, dass sich die beste Spielsweise manifestieren."
Ich finde es arrogant, überheblich und anmaßend, dass du offensichtlich die Meinung vertritts, das die in den letzten 30 Jahren nicht versucht wurde. (... und sich völlig überraschend als nicht zielführen herausgestellt hat.)
Ein Ausfluss daraus ist übrigens die ungedeckte Dulle im 2.






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Konventionen / Hochzeitskonvention
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 05, 2026, 04:49:27 Nachmittag »
Bitte keine Diskussion und auch keine Argumente. Dies ggf an anderer Stelle. Mich interessiert die Frage rein quantitativ: Wer spielt wie? Also nur abstimmen. Um ein ungefärbtes Stimmungsbild zu bekommen, sieht man das Ergebnis auch erst nach der Abstimmung.

Hochzeit an 2:

1.  *Pik_Ass* *Pik_Zehn* *Pik_Koenig* *Pik_Neun*

2.  :ZO:
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Änderungs- und Verbesserungsvorschläge / Re: Abstimmungen
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 05, 2026, 04:42:59 Nachmittag »
Kann ich ja nochmal versuchen. Ich meine, ich hätte das mal gemacht und es hat nicht geklappt.
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Änderungs- und Verbesserungsvorschläge / Re: Abstimmungen
« Letzter Beitrag von Kopfkino am Juli 05, 2026, 04:16:02 Nachmittag »
Ich bin halt einfach mal davon ausgegangen, dass einfach nur abgestimmt wird, wenn man höflich im Fred darum bittet ;-)

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Sonstiges / Re: Verlässlichkeit
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 05, 2026, 03:32:09 Nachmittag »
Ich denke man muss (leider) oft den Spagat zwischen optimalem Spiel und Konsens finden. Wenn ich die Konventionen neu bestimmen dürfte, würde bei mir gelten:

A) nein

B) nein

C) nein

D) nein

E) nein

F) unsicher. Eher nein, aber vermutlich egal, weil so selten

G) nein

H) eher ja

I) nein

J) nein

K) ja

L) Re. Für mich gibt es kein sinnvolles Kontrablatt, mit dem ich einen Fux aufspielen würde. Trumpf nur aus Länge oder wenn ich den Partner (sicher) erreiche. Bin ich Trumpflang, gibt es bessere Parkplätze als auf Gut Glück den Fux auf den Tisch zu knallen.

Als Remann würde ich aber gerne meine Blattstärke unterteilen:

Fux ohne Re = DD sonst nix (3 Stiche). Hat der Partner nix außer Kreuzdame, werden wir verlieren. Selbst mit nur einem Ass stehen die Chancen nicht sooo gut. Der Partner soll entscheiden.

Fux mit Re = DD mit Zusatzstärke

Bin ich unzuverlässig, weil ich so viele Punkte mit "nein" beantwortet habe? Ich denek diejenigen, die mich kennen sehen das nicht so. Im Gegenteil.
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Normalspiel / Re: Trumpf als kontra – ohne zu fragen
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 05, 2026, 03:17:00 Nachmittag »
Meinung geändert?

Hier: https://forum.doko-verband.de//index.php?topic=763.0

warst du noch der Meinung, dass Trumpfaufspiel = Re ist
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Normalspiel / Re: Trumpf als kontra – ohne zu fragen
« Letzter Beitrag von SchwillTiger am Juli 05, 2026, 02:30:06 Nachmittag »
Das mit dem Vertrauensverlust habe ich hier ja auch mal geschrieben. Nicht meine Meinung, sondern die zweier BuLi Spieler mit ordentlichem Nivea, die behaupten, die Mehrheit in der BuLi würde so spielen: "Trumpfaufspiel= Re, Kontra kann fragen!" Hier pervertiert man die stille Frage:  Kontra soll einen Vorteil dadurch bekommen, Re holt sich den an anderer Stelle wieder rein. I don't like!

Eine Aktion (Ansage oder Frage) kann ich in Zweiten noch tätigen.

Trumpfrunden sind für denjenigen gut, der der Trumpflängste ist. Unabhängig von der Partei. Dadurch erhöht man die Chancen auf Zweitläufe und auf Charly.

Ich sehe das so:

Im ersten Stich kann ich machen was ich möchte. Wenn mir eine Frage nichts bringt, weiß ich nicht wieso ich fragen sollte. Nur weil viele X spielen muss ich nicht auch X spielen, wenn ich Y für besser halte oder Y sogar besser ist (die Diskussion haben wir auch an anderer Stelle).

Blatt A)
ich sehe hier kein eigenes Kontra. Wenn jemand auf Trumpf mit Dulle rangeht und ein schwarzes Ass ohne Spruch spielt, stehe ich blöd da. Deshalb werde ich vor der ersten Karte fragen und ohne Antwort  *Herz_Ass* spielen  Dass mein p  die restlichen Herz hat ist 9%. Das Risiko gehe ich ein. Antwortet S2 (ca.8%) isses etwas doof. Aber auch hier spiele ich Herzass bevor es vom Gegner kommt. Zumindest im Zweitlauf weiß ich jetzt um den Abwurf. Eine Dulle kann mein Partner immer noch haben.

Blatt B)
Mit nur 7 Trumpf will ich keinesfalls Trumpfrunden forcieren. Nachher fehlt mir Trumpf zum Stechen der Zweitläufe. Nach meiner Methode macht man 4 Stiche. Genug für eine Frage. Aber: Ich sehe keinen spiellenkende Vorteil und mit 2 schwarzen Zweitläufen sind das eher unsichere Stiche. Ich werde nur knapp über 50% wirklich 4 Stiche machen.
Daher werde ich auf die Frage verzichten (keine Regel ohne Ausnahme) und spruchlios Herzass spielen, bevor ich Trumpf spiele,  und dann Dulle mit Re und Herzass vom Gegner kommt.

Zu Trumpf im Zweiten habe ich wiederum eine andere Meinung:
Wenn ich schon einen Stich habe und mein Blatt so trumpflang ist, dass Trumpf wirklich das beste Nachspiel ist, DANN habe ich auch immer einer Frage. Spiele ich aktionslos Trumpf, können jetzt zwei gute Sachen passieren: Ich bringe meinen Partner ans Spiel oder Kontra versenkt eine Leerdulle. Beides ist mir mit einem Reblatt mit einem Stich inne und einer gewissen Trumpflänge (mind. 7 eher 8 ) recht.

Das Argument an S2 Vorbeispielen zu wollen, weil von ihm eine 9 kam, lass ich nicht gelten. Das kann so viele Gründe haben (bspw inverses schmieren, A9, 99, A99). Dafür schwäche ich mein Blatt nicht.

Grundsätzlich finde ich muss es erlaubt sein, das Beste für sein eigenes Blatt machen zu dürfen und sich nicht in unzählige Korsette zwängen zu müssen. Vertrauen ist wichtig, aber wenn es ab morgen eine Mehrheit dafür geben würde, dass eine aufgespielte  *Karo_Neun* zwingend DD und Re ist, ansonsten wäre es ein Vertrauensverlust, man könne ja auch eine andere Karte aufspielen, dann würden das hoffentlich auch nicht alle so akzeptieren.

Um deine Frage zu beantworten:

Ich bin mir sehr sicher, dass das kein Konsens ist. Ich würde wetten, dass viele der Götter, Silberfux und auch WC Trumpf aus Länge spielen, viele andere Buli-Spieler aber auch Trumpf als Rebekenntnis spielen. Es gibt also auch hier keinen Konsens. Man muss seine Pappenheimer kennen.
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Normalspiel / Trumpf als kontra – ohne zu fragen
« Letzter Beitrag von idaad am Juli 05, 2026, 01:38:32 Nachmittag »
Jeweils an 1:

A) *Herz_Dame* *Karo_Dame* *Pik_Bube* *Pik_Bube* *Karo_Bube* *Karo_Bube* *Karo_Koenig* *Karo_Neun* *Herz_Ass* *Herz_Koenig* *Herz_Neun* *Herz_Neun*


B) *Herz_Dame* *Pik_Bube* *Pik_Bube* *Karo_Bube* *Karo_Bube* *Karo_Koenig* *Karo_Neun* *Herz_Ass* *Herz_Koenig* *Herz_Neun* *Herz_Neun* *Pik_Ass*
 *Pik_Ass* *Pik_Koenig* *Pik_Neun* *Pik_Zehn*
Und nun?

Ein von mir sehr geschätzter Spieler (und im übrigen mit Abstand der Beste den ich kenne!) wies mich - in einem ähnlichen Fall wie hier in B) beispielhaft dargestellt – darauf hin, dass ein Trumpfaufspiel Vertrauensverlust bedeutet. Also entweder ich verantworte eine Frage oder ich spiele Fehl.
Ist das allgemeiner Konsens? Auch in Fall A?
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